Bei Stromausfall, Hochwasser oder Krankheit kann es Tage geben, an denen du nicht einkaufen kannst. Ein Lebensmittel-Vorrat gibt dir Ruhe. Er ist kein Bunker im Keller — er besteht aus Essen, das du magst und ohnehin isst.
So geht’s
- Setz dir ein Ziel: Vorrat für 10 Tage. Auch 3 Tage sind schon ein wertvoller Anfang.
- Wähle Haltbares, das keine Kühlung braucht: Nudeln, Reis, Konserven, Trockenobst, Nüsse, Zwieback.
- Etwa die Hälfte sollte ohne Kochen essbar sein — falls auch der Herd ausfällt.
- Halte den Vorrat lebendig: Iss davon im Alltag und kaufe Verbrauchtes nach. So verdirbt nichts. Ein einfacher Trick: Leg bei jedem Einkauf ein oder zwei Teile extra in den Wagen.
- Denk an alle im Haushalt: Allergien, Babynahrung, Haustierfutter.
Hol dir deine persönliche Liste → Sie rechnet die Mengen für deinen Haushalt aus — als Richtwert gelten rund 2200 Kilokalorien pro Person und Tag.
Gut zu wissen
- Wasser kommt zuerst. Wie du Trinkwasser bevorratest, steht auf der Seite Wasser bevorraten.
- Lebensmittel mit kurzer Kochzeit sparen Energie — das hilft, wenn du nur einen Campingkocher hast. Wichtig: Der Kocher gehört nach draußen, nie in die Wohnung. Warum, erklärt die Seite Heizen ohne Strom.
- Lagere kühl, trocken und dunkel — dann halten viele Lebensmittel deutlich länger.
- Ein Vorrat ist das Gegenteil von Hamstern: Du kaufst in Ruhe nach und nach — nicht alles auf einmal, wenn die Regale schon leer sind.
