Notvorrat aufbauen

Baue einen Vorrat für 10 Tage Schritt für Schritt auf: einlagern, im Alltag verbrauchen, nachkaufen. So bleibt der Vorrat frisch und du behältst den Überblick.

Bei Stromausfall, Hochwasser oder Krankheit kann es Tage geben, an denen du nicht einkaufen kannst. Ein Lebensmittel-Vorrat gibt dir Ruhe. Er ist kein Bunker im Keller — er besteht aus Essen, das du magst und ohnehin isst.

So geht’s

  1. Setz dir ein Ziel: Vorrat für 10 Tage. Auch 3 Tage sind schon ein wertvoller Anfang.
  2. Wähle Haltbares, das keine Kühlung braucht: Nudeln, Reis, Konserven, Trockenobst, Nüsse, Zwieback.
  3. Etwa die Hälfte sollte ohne Kochen essbar sein — falls auch der Herd ausfällt.
  4. Halte den Vorrat lebendig: Iss davon im Alltag und kaufe Verbrauchtes nach. So verdirbt nichts. Ein einfacher Trick: Leg bei jedem Einkauf ein oder zwei Teile extra in den Wagen.
  5. Denk an alle im Haushalt: Allergien, Babynahrung, Haustierfutter.

Hol dir deine persönliche Liste → Sie rechnet die Mengen für deinen Haushalt aus — als Richtwert gelten rund 2200 Kilokalorien pro Person und Tag.

Gut zu wissen

  • Wasser kommt zuerst. Wie du Trinkwasser bevorratest, steht auf der Seite Wasser bevorraten.
  • Lebensmittel mit kurzer Kochzeit sparen Energie — das hilft, wenn du nur einen Campingkocher hast. Wichtig: Der Kocher gehört nach draußen, nie in die Wohnung. Warum, erklärt die Seite Heizen ohne Strom.
  • Lagere kühl, trocken und dunkel — dann halten viele Lebensmittel deutlich länger.
  • Ein Vorrat ist das Gegenteil von Hamstern: Du kaufst in Ruhe nach und nach — nicht alles auf einmal, wenn die Regale schon leer sind.

Stand: 21. Juli 2026 · geprüft